Reise-BLOG

Julie's BLOG

Blogs der Website "Julie Europe"

Das ist es - das neue Fahrzeug - genau das.
Bis vorgestern stand es noch auf der Messe und wurde von unzähligen Leuten bewundert.
Eigentlich müsste es dafür ja Provosion geben...

Jetzt steht das Fahrzeug bei Toyota-Nestle im Schwarzwald.
Dort wird noch ein größerer Tank eingebaut, ein Motor Chip-Tuning vorgenommen, ein Schnorchel zum Luftfilter dazugepappt und alle TÜV-Eintragungen vorgenommen.
In etwa 2 Wochen soll alles fertig sein und dann geht es auf die große Reise...

Die letzte Fahrt mit dem "Alten"...
Der arme alte "Robby"...
So heißt unser bisheriges Camper-Gefährt.
Nun wird er begnadigt und wird in die Freiheit entlassen. Ob er sehr traurig ist?
Vermutlich wird er im Osten verscherbelt.
Die letze Fahrt mit dem guten Alten liegt vor uns - nach Großheringen.
Dort findet ein Wohnkabinentreffen statt, also ein Treffen von Leuten, die ein Fahrzeug mit einer Aufsetzkabine besitzen.
Ich bin gespannt, was es da für neue Erkenntnisse gibt...
Ja... wir sind schon wieder eine Weile zurück aus Australien...

Und dann ging alles drunter und drüber.
Wir lassen uns ein neues Auto bauen. Im Juni soll es fertig werden.
Dazu waren wir ein paar Mal an der Nordsee, denn dort befindet sich die Firma ExKab, die Expeditionsfahrzeuge zusammenbaut.

Also das ist die Firma: http://www.exkab.de/
Und das Bild auf der Hauptseite wird dann auch unser Fahrzeug.

GPS-Tracks als Tagebuch
Wir haben übrigens den ganzen Urlaub über GPS-Daten aufgezeichnet.
Ich bereite gerade die ganzen Tracks auf und mache sie in einem eigenen Menüpunkt sichtbar: GPS-Tracks-Frankreich
Da kann man nicht nur den Track verfolgen, man bekommt Einblick in unser privates Fahrverhalten embarassed!

Wenn man eingeloggt ist, kann man auch eigene Tracks reinstellen - in eine öffentlichen Bereich, oder in eine ganz eigenen Bereich. Man kann auch mit der Maus eignene Tracks zeichnen.

Und so ganz nebenei: wenn man eingeloggt ist, hat man auch Zugriff auf eigenen Webspace (Briefmappe)


Wir sind übrigens über 11.000 Kilometer rund um Frankreich gefahren.
Wir haben also nix ausgelassen.
Bei 72 Tagen waren das also über 150 Kilometer, im Schnitt etwa 3 Stunden Fahrzeit pro Tag.
Der Spritverbrauch war extrem hoch, fast 50% höher als zuhause jeden Tag auf der A3 zur Arbeit fahren. Wir sind eben nicht ein einziges Mal auf Autobahnen entlang gefahren. Sehr viele Strecken waren nur Feldwege oder Offroad Tracks.

Wir verballerten 1070 Liter Diesel, die 1365 Euronen kosteten.

Strafzettel haben wir keinen bekommen, obwohl ich vor zwei Monaten einmal geblitzt worden bin. Offensichtlich war das doch gerade noch im Limit - in Frankreich (wie kaum in einem Land) gibt es nicht 10% Messtoleranz wie in Deutschland - die können richtig messen...

Wir haben 36 mal auf einem Campingplatz übernachtet und 36 mal in freier Natur.
Sooft haben wir noch nie einen Campingplatz aufgesucht. Das liegt aber daran, dass man in Frankreich recht billig auf Bauernhöfe oder auf Camping Municipals (also von der Gemeinde betriebene) campieren kann.

 

 

Von den Midi-Pyrenäen in die Hohen Pyrenäen.

Leider konnte ich während der Reise den Blog nicht so recht up-to-date halten.

Jedenfalls haben wir nach Überquerung unzähliger Bergpässe (ein paar sehr haarige waren dabei, mit Wegen, auf denen zwei Kraftfahrzeuge nicht aneinander vorbei passen, aber doch müssen...) Andorra erreicht.
Kalt war es da oben. Tiefsttemperaturen dem Gefrierpunkt nahe, doch Tagsüber meist schön und warm.
Andorra lag dann allerdings in den Wolken und somit im Regen.

Schließlich erreichten wir dann das Mittelmeer und legten uns noch für ein paar Tage zum Auftauen an den Strand.

Außer ein paar Reifenpannen, verbogener Bullbar, aufgerissener Heckverkleidung, einen Hund überfahren und einmal im Krankenhaus in der Notaufnahme wegen Augenproblemen ist und nichts Schlimmes widerfahren.

Nun sind wir wieder zuhause und bereiten uns auf die nächste Reise vor...

Heute befinden wir uns in einem der unzähligen Skigebiete der Pyrenäen, nachdem wir nach mehreren Pässen auch den berühmten Col du Tourmalet überquert haben. Wer nicht weiß,was das ist: Stichwort Tour de France.

Vor ein paar Tagen waren wir in Lourdes. Das war ein sehr befremdliches Erlebnis. Erschütternd! Unglaublich, aus was allem im Namen Jesus Geld gemacht wird. Der Zorn Jesus, als er den Tempel von den Geldwechslern gereinigt hat, schlägt einem hier entgegen. Wer Jesus sucht, wird ihn hier kaum finden.

Naja, man kann ja auch die Heilige Bernadette, einen Menschen, anbeten... und viel Geld dafür ausgeben. Dann wird man bestimmt gesund!!??

 

Inzwischen sind wir die Atlantikküste entlang gefahren bis nach Spanien. Dabei haben wir so alles abgeklappert und fast keinen befahrbaren Track ausgelassen. Zwischendurch haben wir auch mal ein paar Tage "Urlaub" an einem Strand eingelegt.

Bei Biarritz sind wir schließlich nach links in die Pyrenäen abgebogen und fahren nun im Zickzack zwischen Spanien und Frankreich die Pyrenäen entlang. Vor ein paar Tagen unternahmen wir auch einen Abstecher nach Pamplona.

Heute befinden wir uns nach einer Fahrt auf unzähligen Serpentinen über Passstraßen in einem Skigebiet.

Den Blog wie geplant zu aktualisieren klappt nicht so, wie erst angenommen. Ist halt sehr umständlich mit iPad und langsamer mobilen Internetverbindung. Ich werde mir für die Zukunft was andres einfallen lassen.

So, jetzt habe ich lange nix geschrieben, das Wetter war nicht passend genug, um in einen Laden mit Free Wlan zu gehen, und mit dem Internet Zugang hatten wir ein paar Probleme überhaupt.
Inzwischen sind wir in der Bretagne gelandet.
Aber was ist seither passiert? Wo waren wir jetzt überall?

Weiter ging es entlang der Alabasterküste. Die Steilküste besteht aus knall weißen Felsen, die gerade so aussehen, als wären sie weiß getüncht worden. Herausragend war hier der bekannte Ort Etretat. Dann weiter über Le Havre nach Honfleur. Eine absolut bezaubernde Stadt!!

Der markanteste Punkt der Normandie ist wohl Omaha und Utah Beach. Wem sagt der Begriff D-Day etwas? Hier fiel die Alliierte Armee im Juni 1944 auf Land und gewann "das Dritte Reich" zurück. Erschütternd! Hier ist die Geschichte des vergangenen Krieges noch sehr präsent. Allerdings führen sich die Amerikaner hier sehr heroisch auf, so als hätten sie den Krieg alleine gewonnen. Sehr arrogant überheblich und auf sehr hohem Ross. Mir sprang ein neuer Begriff in den Sinn: "Die neuen Nazis"...

Weiter entlang der wunderschönen Küste der Normandie, was uns zwei Reifenpannen kostete. Einen neuen Reifen mussten wir kaufen. An der Grenze zur. Bretagne befand sich Mont Saint-Michel. Eine Abtei auf einer Insel. Ich habe selten so lange Schlangen von anstehenden Menschen gesehen. Das zu beschreiben, wäre zuviel, kann man im Internet nachschauen. Wir verschoben den Besuch auf den nächsten Tag und stürmten den Ort eine Stunde vor der Öffnungszeit. Beim Verlassen wurden wir dann aber von der Menschenwalze fast platt gerollt.

Endlich Bretagne. Auf der Stadtmauer umrundeten wir teilweise Saint Malo. Auch hier wälzen sich Menschenmassen durch die Gassen. Die Rosa Granitküste war nach meinem Geschmack. Bunte Felsen soweit das Auge reicht. Hier sieht es aus wie auf einem anderen Stern.

Irgendwann landeten wir dann auch in Brest, einem riesigen Hafen mit vielen Häusern drumrum. Und natürlich ließen wir auch Pointe de Penhir und Pointe du Raz nicht aus. Am Pointe du Raz steht dieser Leuchtturm, an dem dieses berühmte Bild geschossen wurde: Ein Brecher knallt an den Leuchtturm, höher als der Leuchtturm selbst und ein Mann steht seelenruhig davor.

Vor ein paar Tagen schauten wir uns die Keltischen Megalith-Steine von Carnac an und inzwischen haben wir die Bretagne verlassen und fahren nun weiter in den Süden entlang der Atlantik-Küste.

Jetzt versuche ich mal, ein paar Bilder hochzuladen...

 

La Coupole und Boulogne-sur-Mer

La Coupole ist eine Deutsche Bunker Anlage in einen Berg gebaut, die für den Abschuss von V1 und V2 Raketen erstellt wurde, um London und Antwerpen zu beschießen. So viel Beton auf einem Haufen habe ich selten gesehen.
Was ein Kriegsgeschehen. In Deutschland bekommt man das gar nicht so mit, da gibt es ja kaum was. Man bekommt schon Gänsehaut dabei. Unglaublich, wozu der Mensch in der Lage ist!!! Eigentlich sind alle Bunkeranlagen, die hier irgendwo rumstehen, von den Deutschen gebaut worden.

Zurück an die Küste, Opalküste. Hier reiht sich ein Strand am den Anderen. Düne an Düne, mit ein paar Steilküsten dazwischen. Wunderschön.
Ziel war nun die Mündung der Somme bei Abbeville. Dort waren wir von einem Eck besonders angetan: Le Hourdel. Eine irre Wattlandschaft mit tausenden von Vögeln. In Cayeux-de-Mer gibt es einen gigantischen Kieselstrand. Mit großen Kieseln, bis Faustgröße. Da fragt man sich, ob das überhaupt ein Strand sein soll. Ist es aber, und das war bisher der touristisch überladenste Ort unserer Reise. Auf einer Länge von 2 Kilometern sind an diesem Strand Mini-Häuschen zum Mieten aufgebaut, wie Strandkörbe.

Heute befinden wir uns in Amiens und besichtigten vorhin einen Dom, so groß wie der Kölner Dom. Ein sehr fremdartig aussehendes Gebilde. Bauzeit: über 200 Jahre. Innen wird man vom Protz nur so überwältigt. Solch ein Protz erscheint mir in meiner christlichen Haltung als echt unanständig!! So etwas würde heute wohl etwa eine Milliarde Euro kosten.

Bilder: habe ich immer noch keine überspielt. Aber das nächste Mal bestimmt!

 

Atlantikküste, Calais

Bei schönem Wetter fuhren wir entlang der Belgischen Grenze bis zur Küste. Viele Ortschaften gleichen Festungen oder waren auch welche.
Das erste Mal campierten wir in einem Caravan Park, in Belgien, direkt an der Grenze. Hier lernten wir ein paar englische Damen in einem Wohnmobil kennen. Der Kontakt war so herzlich, dass wir sie in England einmal besuchen werden.
Sie Küste besteht dort aus vielen Stränden und Dünen. Anders als bei uns kann man überall kostenlos parken und auch kostenlos an die Strände gehen. Auch liegt man nicht dicht an dicht in Strandkörben und Burgen am Strand, es verläuft sich, es ist wohl alles unkomplizierter als in Deutschland.
Die Innenstädte sind meist bebaut mit alten imposanten Gebäuden. Wirklich imposanten Gebäuden. Unglaublich.
Dann Calais. Vom Eurotunnel durch den Ärmelkanal sieht man allerdings nicht viel, außer viele Ampeln mit Kassen zur Abfertigung.
Heute haben wir den ersten Regentag und sitzen im McDonalds... wegen dem Internet.

Bilder gibt es das nächste Mal...

 

Froonkraich, Froonkraich...

Frankreich hat uns volle Pulle und ich verstehe kein Wort.
Aber zum Glück versteht ja der Zausel was...

Wir sind durch die Ardennen gefahren. Unsere Haupteinkaufsshops sind immer noch Aldi und Lidl, die gibt es hier überall.
Ich hatte immer die Vorstellung, die Ardennen ist ein Gebirge, aber es sieht hier eher so aus wie in der Wetterau.
also fühle ich mich noch nicht so rechte "Französisch".

In den Ardennen sieht man allerdings noch viel alte Kriegsmaschinerie. Bunker an Bunker, unterirdisch gebaute Stationen, in welche ganze Dörfer rein passen.

Wir fahren die französisch/belgische Grenze entlang, immer hin und her. Jetzt sind wir in Charleville und trinken einen Kaffee im McDonalds. Da versteht man wenigstens was :-). Double Cheese Burger, Cappucino... also alles Deutsch (oder so...)

Heute waren wir in einem Gottesdienst. Wir fanden eine freie Evangelische Gemeinde, Baptiste stand da drauf. Gleich kamen wir ins Gespräch mit Kanadiern. Vom Gottesdienst verstanden wir allerdings nix.

Übernachtet haben wir immer in wilder Natur, bisher spielte dafür auch das Wetter mit. Frühstück gab es im Stoppelfeld. Jetzt geht es weiter nach Lille.

 

Unsere Europa-Reise hat begonnen...

Nach ein paar organisatorischen Verzögerungen befinden wir uns jetzt endlich "auf der Straße". Gestern Nachmittag fuhren wir in die Weinberge bei Ingelheim/Bingen zum Übernachten "in der "Wildnis" wink
Heute bestaunten wir zum erstem Mal den gigantischen Flughafen von Hahn. Sieht aus da wie kurz nach dem zweiten Weltkrieg, militärische Bunker-Hangars überall. Und überall Ryan Air.
Danach weiter nach Traben-Trarbach. Nach 40 Jahren wieder einmal. Bummeln und essen. 
Weit sind wir also noch nicht gekommen. Ist ja auch egal, wir sind ja schliesslich in Rente...

Offroad Rundreise über die Fränkische Schweiz

Wir waren also während unserer 4 Tages-Rundreise auch auf der Offroad Abenteuer Messe. Zwei Fahrzeuge haben uns gefallen, die so unseren Wünschen und Geldbeutel entsprechen. Damit kommt man überall durch. Ein Zahnarzt fuhr mit einem ähnlichen Fahrzeug mit Frau und Kleinkind hin- und zurück, durch die Mongolei. Sollte also auch für uns reichen...

Aber welchen von den beiden Fahrzeugen nehmen wir jetzt??? Den in der linken oder der rechten Abbildung?

ExCab Wildcat

Von der Offroad Messe fuhren wir noch übers Wochenende durch die Fränkische Schweiz. Ich war da noch nie. Die Felsen-Landschaft ist schon recht beeindruckend dort. Auf unserer Fahrt streiften wir Bad Kissingen, Hammelburg, Schweinfurt, Coburg uns eben diese Pseudo-Schweiz. Und immer mit und im Dachzelt.

 

Am Samstag geht der Zausel nach Simmersbach mit Gebläse

Cornet Das Gebläse ist kein Luftquirl, sondern steht für Posaunenchor.
Interessant ist, dass ich bei den ganzen Posaunenchören, die ich kenne, kaum mal eine Posaune gesehen habe. Da sind immer nur Trompeten, Hörner, Tubas und sowas zu sehen.
Lustig ist auch, dass man sowas "Chor" nennt. Ich spiele ja Tasteninstrumente, also Klavier, Synthesizer und so'n Zeuchs. Habt ihr schon mal was von einem Klavier-Chor gehört? Oder mal was von einem Rock-Chor? Ist die Rockband "Chicago" eigentlich auch nur ein Posaunenchor?
Schlaumeier Zausel wird sagen, das ist sprachlich alles ganz richtig. Ich find's trotzdem komisch.

Nun, der Zausel geht da zu irgendwelchen Verbandsproben einer F.E.G. Ziel soll dann wohl so ein Posaunenfest in Würzburg sein. Na, da bin ich ja mal gespannt. Sicher kommt der Olle als Posaunen-Rocker, und als Superstar wieder zurück. Er besitzt ja auch eine Barock Posaune. Dann ist er wohl ein Barocker. Oder Bar-Rocker? Oder Bar-Hocker? Ich kenn mich da ja nicht so aus...

Ich gehe nicht mit, ich bleibe zuhause... endlich mal einen Tag Urlaub... :-)
Ich mache dann auch einen Chor. Ich setze mich dann im Kreis an das Klavier.